26.01.2016 Personelle Veränderungen in Landesleitung und Landesvorstand

Personelle Veränderungen in Landesleitung und Landesvorstand

Gerd Schenzielorz komm. stellvertretender Landesvorsitzender –

Jörg Schlemmer folgt auf Hans Brack

 

Zur Vorbereitung des Listenkongresses am 26.01.2016 und zur Erörterung von personellen und gewerkschaftspolitischen Entwicklungen tagte der Landesvorstand der DSTG Hessen am 25.01.2016 in Gelnhausen.

Die Landesvorstandssitzung stand aber zunächst unter der Überschrift „ Personelles“.

Die Beisitzerin und geschätzte Kollegin Yvonne Holm musste aus persönlichen und beruflichen Gründen aus der Landesleitung verabschiedet werden. Yvonne Holm hatte sich mehr als 9 Jahre – zunächst in der DSTG Jugend Hessen und seit 2013 in der Landesleitung als Beisitzerin – intensiv in die Gewerkschaftsarbeit eingebracht und aktiv auf Gewerkschaftsseite betätigt. Die Landesleitung und der Landesvorstand bedauerten ihre Entscheidung, respektieren aber auch den Wunsch nach Veränderung und begrüßen die weitere Mitarbeit im heimatlichen Bereich.

Die entstandene Vakanz in der Landesleitung wurde gelöst, indem Gerd Fleischhacker die Stellvertreterfunktion zur Verfügung stellte und zum Beisitzer gewählt wurde.

Zum stellvertretenden Landesvorsitzenden (kommissarisch) wurde das langjährige Landesleitungsmitglied Gerd Schenzielorz gewählt. Eine Bestätigung muss der Landeshauptvorstand im Sommer noch vornehmen. Gerd begleitet die DSTG Hessen bereits seit 1996. In diesen vergangenen 19 Jahren hat Gerd, als originärer Angehöriger des mittleren Dienstes, immer wieder gezeigt, wie er Aufgaben und Fragestellungen aus dem Kollegenkreis anpackt. Mit seiner ruhigen, freundlichen und sachlichen Art und Arbeitsweise ist er ein sehr geschätzter Ansprechpartner.

Der bislang bereits zur Leitung kooptierte René D’Angelo wurde ebenfalls kommissarisch mit der Wahrnehmung der Schriftführeraufgabe betraut.

Die Mitglieder des Landesvorstands begrüßten einstimmig das neue Personaltableau der Landesleitung.

Ebenso einstimmig war das Votum, als das scheidende Mitglied des Landesvorstandes Hans Brack seinen Nachfolger Jörg Schlemmer vorschlug. Der Landesvorsitzende verabschiedete den Kollegen Brack ganz herzlich aus dem Vorstand der DSTG Hessen und dankte ihm für die intensive Arbeit im Justiziariats-Bereich.

Daneben befasste sich der Vorstand mit der Vorbereitung der Listen zum Haupt- und Bezirkspersonalrats sowie der Fortsetzung des Marathons für Lohngerechtigkeit, der Widerspruchsaktion gegen Beihilfekürzungen und Besoldungsrücksetzung.

26.01.2016 (pm): Nur ein fair behandelter öffentlicher Dienst wird auch künftig motiviert zum Gelingen der Flüchtlingsherausforderungen beitragen

PRESSE – MITTEILUNG

Gelnhausen, den 26.01.2016
 

Nur ein fair behandelter öffentlicher Dienst wird auch künftig motiviert zum Gelingen der Flüchtlingsherausforderungen beitragen

Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen fordert eindringlich die Übernahme des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich in Hessen

Anlässlich des Listenkongresses der Stufenpersonalräte, rief der DSTG Landesvorsitzende Michael Volz, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes in Hessen ist, alle 150 anwesenden Delegierten und sämtliche Beamtinnen und Beamten dazu auf, die Aktionen zum Marathon für Lohngerechtigkeit zu forcieren.

“Wir müssen der hessischen Landesregierung klar machen, dass alle Pläne zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen um die Flüchtlingsfragen nur mit einem hoch motivierten öffentlichen Dienst gemeistert werden können. Die Diskussionen und die Situation in der Bevölkerung sind heikel, da sollten die politisch Verantwortlichen den Ritt auf der Rasierklinge mit den hessischen Beamtinnen und Beamten nun endlich beenden. Wir sind die Sonderopferpolitik absolut dick, zumal bei anderen politischen Themen nach dem Motto – wer bietet mehr – verfahren wird. Da steht die Schwarze-Null auf einmal nicht mehr“.

In Hessen wird weiterhin einseitig auf dem Rücken der Beamtinnen und Beamten gespart, während die Steuerquellen sprudeln und sprudeln. Dies sei neben der guten Wirtschaftslage aber insbesondere ein Verdienst der Beschäftigten der Finanzverwaltung, die Tag für Tag hervorragende Arbeit leisteten. Doch wie lange werde das noch so weiter gehen? Es könne nicht angehen, so Volz in seiner Ansprache, dass fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens bedacht werden und an der knallharten Linie bei den Finanzbeamten festgehalten werde. Immer weiter steigende Anforderungen, weniger Kolleginnen und Kollegen vor Ort, weil sie auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen helfen, und dann noch demotivierende Ansagen aus Wiesbaden. “Es muss Schluss sein mit dieser Politik nach Gutsherrenart”, so Volz, “ein Miteinander für die Zukunft unseres Landes kann doch nur gelingen, wenn Politik nicht weiter spaltet.”

Die Kolleginnen und Kollegen in der Finanzverwaltung wollen ihren Beitrag zum Gelingen dieser Herausforderungen, sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt, leisten. Aber wer die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen derart missachtet, ihnen für 2015 keine Gehaltsanpassung gewährt und ihnen obendrein noch die Beihilfe kürzt, hat jeglichen Kredit verspielt.

 Die Gewerkschafter fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit – für 2015 und 2016.

Die DSTG Hessen stellt fest: Es ist 5 vor 12!

Deswegen: Schluss mit der Beamten-Abkoppelung und der Sonderopferpolitik in Hessen!