06.11.2017 (pm): Paradise Papers

PRESSE – MITTEILUNG
der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)

Frankfurt, den 6. November 2017

Paradise Papers
Steuer-Gewerkschaft Hessen verurteilt „Paradies für Hochvermögende“

Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen verurteilt mit aller Entschiedenheit die Machenschaften um die sogenannten „Paradise Papers“ von hochvermögenden Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Geld in Deutschland erwirtschaftet haben und dann in Steueroasen transferieren. Dem gilt es, mit vollem Nachdruck politisch -national wie international- einen Riegel vorzuschieben, statt sich in Jamaika-Sondierungsgesprächen zu verzetteln. Es gilt, sich seitens der Länderfinanzminister und des Bundesfinanzministeriums endlich zu betätigen und diese Allianz auch international fortzuführen.
Nur mit einem gemeinsamen Auftreten der maßgeblichen Nationen sind solche Steueroasen trocken zu legen. Denn gleich ob teils gerade noch legal, bzw. illegal, diese Methoden kosten jedes Gemeinwesen enorm viel Geld, das der kleine Mann dann wieder gegenfinanzieren muss. Diese Umverteilung zu Lasten der „normalsterblichen“ Bürgerinnen und Bürger muss mit aller Entschiedenheit bekämpft werden. Diese Machenschaften von Großkapitalisten mit Trusts, Briefkastenfirmen usw. gefährden den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gewaltig.
Der Landesvorsitzende Michael Volz: „Unser Dank gilt den Journalistinnen und Journalisten des „Internationalen Consortium of Investigative Journalists“, dass sie beharrlich den globalen Steuertricksern nachsteigen und recherchieren. „Wer wüsste, wie unser Land ansonsten dastünde…. Es wird Zeit, dass Politik endlich handelt und den steuermoralisch verwerflichen Sumpf endlich trocken legt“.