15./16.05.2018 in Bildern: dbb Hessen Gerwerkschaftstag 2018

Landesgewerkschaftstag 2018

dbb Hesssen beamtenbund und tarifunion

Landesbund Hessen

15. und 16. Mai 2018

 

DSTG Hessen gut vertreten beim dbb beamtenbund und tarifunion Hessen!

Der neue dbb Landesvorstand Hessen ist vollständig gewählt: Die DSTG Hessen ist mit ihrem Landesvorsitzenden Michael Volz als Stellvertreter des dbb Hessen vertreten, Julia Hott wurde zu einer der acht Beisitzer(innen) gewählt.

Paul-Ulrich Antweiler wurde im Amt des Rechnungsprüfers bestätigt, sein Stellvertreter von der DSTG ist Mario Schneider vom OV Wetzlar. Die stellvertretende DSTG Landesvorsitzende Heidrun Reisch ist ab heute Mitglied des Schiedsgerichts des dbb Hessen.

Wir gratulieren allen ganz herzlich und wünschen für die zukünftigen Aufgaben gutes Gelingen! Die Unterstützung der Finanzer-Familie ist Euch sicher!!!

Impressionen aus Darmstadt:

 

16.05.2018 (pm) Michael Volz als stellv. Vorsitzender des dbb Hessen wiedergewählt

PRESSE – MITTEILUNG
der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)
Frankfurt, 16.05.2018

 

Michael Volz als stellv. Vorsitzender des dbb Hessen wiedergewählt

Die DSTG Hessen gratuliert ihrem Landesvorsitzenden zur Wiederwahl als stellvertretender Vorsitzender des dbb Hessen

 

Michael Volz, Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft Landesverband Hessen, wurde gestern (15.05.2018) in Darmstadt vom Gewerkschaftstag des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion Landesbundes Hessen (dbb Hessen) zu einem der vier Stellvertreter des, ebenfalls in seinem Amt bestätigten, dbb Landesvorsitzenden Heini Schmitt, wiedergewählt. Julia Hott, Schatzmeisterin der DSTG Hessen, wurde erstmalig in den Landesvorstand des dbb Hessen gewählt.

In seiner Kandidatenvorstellung forderte Volz fairen Umgang mit den Beschäftigten im Landesdienst, echte Wertschätzung und mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. Der dbb müsse den Menschen im Öffentlichen Dienst Halt geben, aber auch durch seinen nachhaltigen Einsatz für einen starken Staat diesen in seinen Grundfesten stärken. In der Leitung des dbb Hessen wolle er sein Engagement dafür einsetzen, dass Politik und Verwaltung sich den Menschen wieder mehr zuwenden. Der demografische Wandel stelle alle vor große Herausforderungen, da dürfe man niemanden auf der Strecke lassen.
„Da braucht es nach meiner festen Überzeugung uns, die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die Orientierung und Halt geben und zusammenstehen!”, so Volz.

Michael Volz ist 48 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Söhnen und wohnt in Birstein-Fischborn (Main-Kinzig-Kreis). Er ist außerdem noch Personalratsvorsitzender im Finanzamt Gelnhausen, leitet den Bezirkspersonalrat bei der Oberfinanzdirektion in Frankfurt am Main. Dieser vertritt die übergeordneten Interessen der rund 11.000 Beschäftigten aller 35 hessischen Finanzämter. Volz ist ebenfalls stellvertretender Bundesvorsitzender der DSTG und vertritt den dbb im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks.

Neu in den Landesvorstand des dbb Hessen wurde die Schatzmeisterin der DSTG Hessen, Julia Hott (35), gewählt. Die Gelnhäuserin (Main-Kinzig-Kreis) ist verheiratete Mutter eines siebenjährigen Sohnes und engagiert sich bereits seit 2003 aktiv in der Deutschen Steuer-Gewerkschaft. Beruflich ist sie in der Oberfinanzdirektion Frankfurt tätig und dort auch Mitglied im Bezirkspersonalrat. Ein fairer Umgang mit den Beschäftigten in der Hessischen Landesverwaltung, sowie die positive

Zukunftsausrichtung des öffentlichen Dienstes sind ihr wichtige Anliegen. Hierfür möchte sie sich nun auch über die Steuer-Gewerkschaft hinaus im Dachverband einsetzen.

Die Finanzer-Familie, wie sich die DSTG Hessen salopp bezeichnet, gratuliert Michael Volz zur Wiederwahl und Julia Hott zur Neuwahl in die Leitungsgremien des Dachverbandes.
Es ist erfreulich, dass zwei in der Steuerverwaltung, der Personalrats- und der Gewerkschaftsarbeit sehr erfahrene und kompetente Kollegen weiterhin den dbb verstärken werden.

Hott und Volz

02.05.2018 (pm): Jahresergebnis der Oberfinanzdirektion Frankfurt

PRESSE – MITTEILUNG
der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)
Frankfurt, 02.05.2018

Jahresergebnis der Oberfinanzdirektion Frankfurt wurde vorgestellt
Hessische Fahnder und Betriebsprüfer holen in 2017 über 2,3 Mrd. Euro rein

Bedienstete wieder super erfolgreich –
wenn jetzt nicht gehandelt wird, ereilt uns
bald das Schicksal wie im Pflegebereich

 

Am vergangenen Freitag hat der hessische Finanzminister das erstklassige Jahresergebnis der hessischen Steuerverwaltung veröffentlich und sich dabei u.a. bei seinen höchst erfolgreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt.

Der Dank und die Anerkennung in der Öffentlichkeit sind wichtig für die Kolleginnen und Kollegen, allerdings ist es damit alleine nicht getan. Denn neben den hohen Altersabgängen (rund 2.500 – 3.000 Beschäftigte gehen in den nächsten Jahren in Pension oder Rente) verlassen uns wöchentlich ganz viele bestens ausgebildete Beschäftigte. Viele hochmotivierte Steuerspezialisten/innen aus der gehobenen und höheren Laufbahn quittieren den Dienst; sie gehen zu Steuerberatern, zu namhaften Unternehmensberatungen, wechseln in andere Steuerverwaltungen oder auch zur Kommunalverwaltungen etc. „Dieser, in diesem Ausmaß gewiss nicht eingeplante, personelle Aderlass tut den hessischen Finanzämtern sehr weh und schlägt voll ins Kontor“, so Michael Volz, Landesvorsitzender der DSTG Hessen.

Ob dieser Meldungen befürchten wir, dass die hohen Einstellungen der Jahre 2017 bis 2019 zur Kompensation keineswegs ausreichen werden. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen auch die Zeichen der Zeit erkennen. Wir wollen anerkennen, dass der hessische Finanzminister den einen oder anderen Schritt in die richtige Richtung gegangen ist. Aber unter diesen Vorzeichen, also der besonderen Konkurrenzsituation ist es schlicht zu wenig, auf den sicheren Arbeitsplatz, die flexiblen Arbeitsmodelle hinzuweisen und den Dank für gute Leistungen auszusprechen. Man kann es kaum einem Kollegen verdenken, wenn er nach Bayern (was als einziges Bundesland mit Hessen vergleichbar ist) wechselt, schließlich verdient er dort rund 300,- € bis 500,-€ je Besoldungsgruppe monatlich mehr.

Die DSTG Hessen hat im laufenden Jahr bereits mehrfach nach vorne gewandte Vorschläge in den politischen Raum gestellt. Diese sind für den Landeshaushalt ob der zusätzlichen 2,3 Milliarden Euro allenfalls „Peanuts“, könnten aber eine enorme Bindungswirkung für Kolleginnen und Kollegen entfalten.

Wenn diese Forderungen vom Finanzministerium allerdings nur mit Durchhalteparolen versehen werden, befürchten wir mittel- und langfristig Zustände wie im

Pflegebereich, wo erfolglos -ob der Bezahlung- nach geeignetem Nachwuchs
gesucht wird. Die Folge wäre: Die Steuergerechtigkeit leidet und die Steuerkriminalität prosperiert. Das wäre fatal für alle ehrlichen Steuerbürger/innen und genial für all diejenigen, die es nicht so genau mit dem Steuern zahlen nehmen.

Die DSTG Hessen fordert den Finanzminister und die politisch Verantwortlichen zu Gesprächen auf, um die Abgangswelle mit geeigneten Maßnahmen einzudämmen.
Wer es ernst meint, handelt sofort!