31.10.2018 (pm): Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen fordert von künftiger hessischer Landesregierung Rückkehr in die Tarifgemeinschaft und satte Einkommenszuwächse

PRESSE – MITTEILUNG
der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)

Kassel, Frankfurt, Berlin, 31.10.2018

Branchentag zum Auftakt der Einkommensrunde in Kassel für Beschäftigte des Landes
Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen fordert von künftiger hessischer Landesregierung Rückkehr in die Tarifgemeinschaft und satte Einkommenszuwächse

Anfang dieses Jahres hatte der Deutsche Beamtenbund für die Bundes- und Kommunalbediensteten ein deutliches PLUS für 2018 bis 2020 in Höhe von durchschnittlich 7,5% ausgehandelt.
Dieser Einkommenszuwachs ist die unterste Richtschnur für die Tarifbeschäftigten, die Beamten und Pensionäre der Länder, sowie Hessen. Die DSTG Hessen fordert deshalb anlässlich des Branchentages in Kassel eine Rückkehr in die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (!!!), unter Beibehaltung positiver Entwicklungen.

Der DSTG-Landesvorsitzende Michael Volz forderte deshalb in Kassel: „Wer so exzellente Arbeit im täglichen Steuerdickicht verrichtet, über 12 Milliarden Euro zusätzliche SteuerMEHReinnahmen für den Fiskus in der Legislaturperiode festgesetzt und erhoben hat -so berichtete Finanzminister Dr. Schäfer anlässlich einer aktuellen Stunde am 13.9.2018 im Hessischen Landtag selbst- der kann sich nicht immer nur auf die Schuldenbremse berufen. Die politisch Verantwortlichen sollten endlich die Zeichen der Zeit erkennen und einen finanziellen TOP-ZUSCHLAG anlegen. Auch über den ausgehandelten „Bahnabschluss“ kann man nachdenken!?“

Vor dem Hintergrund, dass für 2015 und 2016 (Nullrunden-Jahre in Hessen) noch immer ein Besoldungsminus in Höhe von 3,5% besteht, gilt es endlich per Besoldungsaufholgesetz à la Rheinland-Pfalz nachzubessern!

Nur durch unsere Arbeit – Bildung, staatlicher Wohnungsbau, innere Sicherheit, Verbesserung von Infrastruktur und Integration etc. – ohne Moos einfach nichts los, so die Auffassung der DSTG Hessen!