{"id":4660,"date":"2020-07-15T12:00:15","date_gmt":"2020-07-15T10:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dstg-hessen.de\/cms\/?p=4287"},"modified":"2021-03-27T18:03:05","modified_gmt":"2021-03-27T17:03:05","slug":"15-07-2020-pmdieses-mal-werden-wir-nicht-die-zahlmeister-der-nation-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dstg-hessen.de\/cms\/?p=4660","title":{"rendered":"15.07.2020 (pm):\u201eDieses Mal werden wir nicht die Zahlmeister der Nation sein!\u201c"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: right;\"><strong>PRESSE \u2013 MITTEILUNG<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: right;\">der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Gelnhausen\/Wiesbaden, 15.07.2020<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>70 Jahre Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen:<\/u><\/p>\n<h1>\u201eDieses Mal werden wir nicht die Zahlmeister der Nation sein!\u201c<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>DSTG-Landesvorstand sagt am 70. Jahrestag der Gewerkschaftsgr\u00fcndung Bestrebungen, die finanziellen Folgen der Coronakrise den Bediensteten im \u00f6ffentlichen Dienst aufzub\u00fcrden, unmissverst\u00e4ndlich den Kampf an<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eWeder Rentnerinnen noch Rentner, weder Arbeitnehmerinnen noch Arbeitnehmer oder die Besch\u00e4ftigten des \u00f6ffentlichen Dienstes d\u00fcrfen am Ende die Zeche f\u00fcr Milliarden-Stabilisierungs-Programme zahlen, die in Folge der Corona-Pandemie notwendig werden.\u201c Diese Forderung hat heute in Gelnhausen der Landesvorstand der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Hessen anl\u00e4sslich seiner Tagung zum 70. Geburtstag der Fachgewerkschaft im Bereich des Hessischen Finanzministeriums erhoben. Landesvorsitzender Michael Volz: \u201eEs kann nicht sein, dass diejenigen, die ohnehin schon nicht auf Rosen gebettet sind, am Ende noch die finanziellen Folgen der aktuellen Finanzkrise tragen. Sei es im Gesundheits- und Sozialbereich, sei es in den Erziehungs- und Schuldiensten, bei der inneren Sicherheit, der allgemeinen Verwaltung oder auch in unseren Finanzbeh\u00f6rden.\u201c \u00dcberall, so der Gewerkschaftschef weiter, haben sich die Besch\u00e4ftigten, haben sich Kolleginnen und Kollegen in den letzten Wochen und Monaten sprichw\u00f6rtlich ein Bein ausgerissen, also sich mit weit mehr als der vollen Hingabe ihrer Arbeit gewidmet. \u201eDas verdient Anerkennung, das verdient Respekt, das verdient Achtung und das verdient einen seri\u00f6sen soliden Umgang seitens der Arbeitgeber\u201c, betonte Volz. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die DSTG Hessen als Mitgliedsgewerkschaft des Deutschen Beamtenbundes (dbb) sage es ebenso deutlich wie das Mutterhaus: \u201eWir erteilen allen denjenigen eine klare Absage, die die Absicht in sich tragen, dem&nbsp; kleinen Mann, den Besch\u00e4ftigten im \u00f6ffentlichen Dienst, die finanziellen Folgen der Krise aufzub\u00fcrden. Das w\u00e4re sowohl eine unredliche als auch eine konsumfeindliche Politik. Etwaige Sonderopfer oder Zusatzbeitr\u00e4ge werden wir nachhaltig bek\u00e4mpfen, haben doch ganz viele Berufsgruppen und Verwaltungen wieder einmal ganz deutlich bewiesen, wie relevant sie f\u00fcr unser Land sind.\u201c Diese gemeinwohlorientierte Dienst- und Arbeitsauffassung habe ma\u00dfgeblich geholfen, das Schiff \u201eDeutschland\u201c trotz hohen Wellengangs auf Kurs zu halten. Aus all diesen Gr\u00fcnden steht der DSTG-Landesvorstand Seite an Seite mit allen Kolleginnen und Kollegen im \u00f6ffentlichen Dienst: \u201eDieses Mal werden wir n i c h t&nbsp; die Zahlmeister der Nation sein!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir helfen nachhaltig und verantwortungsvoll. Wichtig war und ist auch dort zu helfen, wo es der Hilfe bedarf und wo unverschuldet \u2013 bedingt durch Corona \u2013 gravierende Engp\u00e4sse in Unternehmen, Institutionen und bei Selbst\u00e4ndigen entstanden sind. Nicht zu vertreten und inakzeptabel ist und bleibt, dass b\u00f6rsennotierte Konzerne Unterst\u00fctzungen in Milliardenh\u00f6he vom Staat beziehen, danach ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen und die Aktion\u00e4re dann auch noch Dividendenzahlungen hinterfragen\u201c, brachte es der DSTG-Landesvorsitzende auf den Punkt. Er forderte zudem dazu auf, unzumutbare Arbeits- und Lebensbedingungen &#8211; beispielsweise in der&nbsp; Schweine-Industrie, schonungslos offen zu legen und rigoros zu begegnen. \u201eSo toll k\u00f6nnen Fu\u00dfballspiele bei Schalke 04 gar nicht sein, als dass Verantwortliche anscheinend &nbsp;auf einem Auge blind waren\u201c, sagte Volz und appellierte abschlie\u00dfend: \u201eDieses Land muss unbedingt die richtigen und erforderlichen Schl\u00fcsse aus dieser Pandemie ziehen und dabei stets die Menschen und ihre W\u00fcrde, soziale Gerechtigkeit und unsere Grundwerte als oberste Leitlinien jeglichen Handelns anlegen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die DSTG Hessen wurde am 15. Juli 1950 als Bund Deutscher Steuerbeamten (BDSt) in Langen gegr\u00fcndet. Sie z\u00e4hlt heute rund 7.000 Mitglieder aus der hessischen Finanz- und Steuerverwaltung. Damit vertritt die DSTG als Besch\u00e4ftigtengewerkschaft den Gro\u00dfteil der Beamten und Angestellten im Bereich des Hessischen Finanzministeriums. Als Steuer-Fachgewerkschaft ist die DSTG Hessen zudem kompetenter Gespr\u00e4chspartner der Politik, wenn es um Fragen der Steuervereinfachung, der Steuergerechtigkeit und das Schlie\u00dfen von Steuer-Schlupfl\u00f6chern geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSE \u2013 MITTEILUNG der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Gelnhausen\/Wiesbaden, 15.07.2020 &nbsp; 70 Jahre Deutsche Steuer-Gewerkschaft Hessen: \u201eDieses Mal werden wir nicht die Zahlmeister der Nation sein!\u201c &nbsp; DSTG-Landesvorstand sagt am 70. 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